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Sri Lanka: Christen setzen Zeichen

Viele Ortschaften im Norden und Osten Sri Lankas sind durch den lang anhaltenden  Bürgerkrieg zwischen den tamilischen und singhalesischen Truppen schwer beschädigt. Die Lage der dort lebenden Zivilbevölkerung verschlechtert sich dramatisch.
Trotz Einrichtung einer Sicherheitszone in den umkämpften Gebieten ist die Situation für viele lebensbedrohlich. Zehntausende Zivilisten werden als Geiseln und menschliche Schutzschilde missbraucht.

Denen, die in Flüchtlingslagern Zuflucht gefunden haben, mangelt es am Lebensnotwendigen. Unter schwierigsten Bedingungen leisten die Mitarbeiter der Methodistischen Kirche von Sri Lanka humanitäre Hilfe und Seelsorge. Sie versorgen Flüchtlinge mit Nahrung, Kleidung, Medikamenten und provisorischen Unterkünften.

Zahlreiche der in größter Not geflüchteten Kinder sind durch die wochenlangen Trommelfeuer traumatisiert und völlig verängstigt. Sie brauchen viel Liebe und Zuwendung um das Kriegstrauma zu bewältigen.

Nach Kräften hilft die kleine methodistische Kirche den Flüchtlingen beim Wiedereinstieg in ein normalen Leben. So hat die Kirche zum Beispiel in mehreren Dörfern der Region Mutur jeder zurück gekehrten Flüchtlingsfamilie ein Fahrrad geschenkt.  Damit können die Dorfbewohner Feldfrüchte, Feuerholz oder Fisch zu Märkten in nahe gelegenen Städten transportieren und dort verkaufen.  

Unsere Spenden tragen dazu bei, damit Menschen, die im Krieg alles verloren haben, durch Wort und Tat geholfen wird.

Spendenkonto der VEM:
Konto Nr.  90 90 90 8
KD-Bank, BLZ 350 601 90
Stichwort: Flüchtlinge Sri Lanka

Die Methodistische Kirche von Sri Lanka ist eine der 34 Mitgliedskirchen der Vereinten Evangelischen Mission. Mit dreiunddreißigtausend Mitgliedern ist sie eine kleine Minderheitskirche in einer buddhistisch und hinduistisch geprägten Gesellschaft. In mehr als 25 Jahren Bürgerkrieg hat sie sich als neutrale Vermittlerin zwischen den verfeindeten Kriegsparteien ausgezeichnet und setzt sich mutig für Versöhnung ein.